Pähle: Grundlage für die Zeit nach 2028 geschaffen
Bekenntnis zur Schulsozialarbeit
Der Bildungsausschuss des Landtags ist einen nächsten Schritt für die Zukunft der Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt gegangen. Mit einer Beschlussempfehlung der Koalitionsfraktionen in jüngster Sitzung wird das bestehende Landesprogramm überarbeitet. So wird bereits jetzt die Grundlage für die Zeit nach 2028 geschaffen, denn Schule braucht Schulsozialarbeit.
Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin und Vorsitzende der SPD-Fraktion, Katja Pähle: „Schulsozialarbeit ist fester Bestandteil des Schulalltags und ist nicht mehr wegzudenken, deshalb braucht es Verlässlichkeit. Genau dafür sorgt die Koalition mit dieser Beschlussempfehlung.“
Ziel ist ein überarbeitetes Landesprogramm, das den Bedarf, die Organisation und die notwendige Finanzierung bereits jetzt für das Auslaufen der EU-Förderung in 2028 definiert. Dabei geht es auch ausdrücklich darum, eine stabile Situation für die kommende Förderperiode zu sichern – unabhängig von Förderzusagen der Europäischen Union.
„Wir stellen sicher, dass Schulsozialarbeit nicht von externen Programmen abhängen darf. Sie muss dauerhaft abgesichert sein – im Interesse der Schülerinnen und Schüler.“ Weiterhin betont Pähle, dass „die Koalition auch in den vergangenen Jahren stets Wege gefunden hat, die Schulsozialarbeit im Land zu sichern. Entscheidend ist, dass Angebote vor Ort bestehen bleiben und weiterentwickelt werden. Genau das leisten wir.“
Mit der geeinten Beschlussempfehlung wird der Prozess zur Fortschreibung des Landesprogramms angestoßen. Das Ziel ist eine langfristig verlässliche und bedarfsgerechte Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt.