Vereinbarung des Sonderprogramms für mitteldeutsche Schlösser und Gärten

Pähle: Mittel des Sonderprogramms sollten jetzt zügig abfließen

25. Juni 2021

Am heutigen Tag haben der Bund sowie die Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen eine Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet, die den beiden Ländern je 100 Millionen Euro zum Erhalt ihrer Schlösser- und Kulturlandschaft zur Verfügung stellt. Das Sonderprogramm mit Laufzeit bis zum Jahr 2027 ist ein Ersatz für die ursprünglich geplante, aber nicht zustande gekommene gemeinsame Stiftung der beiden Länder, die sich selbst mit je 100 Millionen Euro beteiligen. Zusätzlich können kulturelle Projekte mit deutschlandweitem Interesse in beiden Ländern mit bis zu 150 Millionen Euro gefördert werden.

Die Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, Katja Pähle dazu: „Nach dem Scheitern der gemeinsamen Schlösserstiftung der Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen sind wir froh, dass nun eine Lösung steht, die es erlaubt, den bestehenden Investitionsstau bei unseren kulturellen Schätzen anzupacken. Für die Bereitstellung der insgesamt 200 Millionen Euro, die der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt nun zur Verfügung stehen, hatten sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wie Katrin Budde im Bundestag und meine Fraktion im Landtag intensiv eingesetzt. Diese Mittel sollten nun möglichst zügig abfließen. Der Erhalt und Ausbau ist aber eine Mammutaufgabe, die uns auch nach dem Jahr 2027 viel abverlangen wird. Deshalb sehen wir die Notwendigkeit, dass Bund und Land frühzeitig die Weichen für ein Folgeprogramm stellen.“